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LUZERNER TROMPETEN-ENSEMBLE
 

Das Streben nach einem neuen Klang war der Hauptgrund, welcher zur Entstehung des Luzerner Trompeten-Ensembles führte (1997).
Der Klangaufbau geht über die sonore B-Trompete zu 2 C-Trompeten, die bei Bedarf auch durch hohe Piccolo-Trompeten ergänzt werden. Um das Klangspektrum zu erweitern, ist die Ergänzung mit einer Orgel geradezu ideal. Historisch gesehen hat das Trompetenspiel in Gruppen eine lange Tradition; angefangen beim mittelalterlichen Signalinstrument, weiter über festliche Umrahmungen höfischer Feierlichkeiten bis hin zum Einsatz auf dem Schlachtfeld - waren die mehr oder weniger dankbaren Aufgaben früherer Trompetengilden. Ein musikgeschichtlicher Glücksfall sind die glanzvollen Partien in den barocken Werken von Telemann, Purcell, Händel und vor allem Bach. Romantiker wie Bruckner, Mahler und Strauss gaben dem Instrument eine gebührende Bedeutung im kraftvollen Orchestertutti. Dieser historische Hintergrund reichte Jörg Conrad aus, zusammen mit Thomas Portmann, seinem Kollegen aus dem Luzerner Sinfonieorchester LSO, das neue Trompetenkind gedanklich zu zeugen. Ergänzend mit Peter Schmid und Heinz della Torre, sowie dem Basstrompete spielenden Posaunisten Otto Doppmann (drei Musiker aus dem Umfeld des LSO) wurde das Luzerner Trompeten-Ensemble geboren. Von Anfang an bestand eine enge Zusammenarbeit mit dem bekannten Organisten Jean-Marc Pulfer.




 

Heaven´s Trumpets Vol. II
Luzerner Trompeten-Ensemble
Werke: fanfare@expo.02; P.I. Tschaikowsky: Der Nussknacker; G. Fauré: Pavane op. 50; J.S. Bach: Italienisches Konzert, BWV 971, Jesu bleibet meine Freude, BWV 147, I. Strawinsky: Pulcinella-Suite

Label: LTE (2002)
Recording producer and mastering: Jens Jamin
Balance engineer: Koichiro Hattori





 
Bernhard Leonardy | Mahler Chamber Orchestra